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Monatliches Archiv: Juli 2015

San José

Gestern haben wir einen kleinen Trip in die Hauptstadt San José unternommen. Die Stadt hat nicht viele Sehenswürdigkeiten, hat aber ihren Charme. Sie ist quirlig und lärmig – aus jedem Laden tönt irgend eine Musik und an jeder Ecke wird lauthals etwas angepriesen.

Zuerst waren wir im Mercado Central. Die Marktstände sind mit Waren unterschiedlichster Art überfüllt, so das man kaum mehr das ganze Angebot wahrnimmt. Gemüse, Kräuter, Haushaltwaren, Spielwaren – alles am gleichen Stand zu haben. An der Decke hängen Vogelkäfige und weitere Waren – wie z.B. Vanillestengel. Ja, ich habe Vanillestengel gefunden! Gewürze können offen gekauft werden. Die medizinischen Wirkung von Pflanzen ist in Costa Rica sehr präsent. Wenn Kräuter angeboten werden wird einem auch gleich gesagt, zu welchem medizinischen Zweck sich diese auch eignen. In der Markthalle hat es auch viele kleine Bars und Sodas und wir haben einen leckeren Kaffee getrunken.

Beim Kaffeetrinken habe ich die La Republica gelesen. Es hatte u.a. einen Artikel drin über die Kosten einer Hochzeit. Im Artikel wurde empfohlen, die Hochzeit mindestens ein Jahr im Voraus vorzubereiten und etwa 10’000’000 Colones (sind etwa 20’000 CHF) einzukalkulieren! Darin inbegriffen seien die Kirche, die Miete eines schönen Festsaales mit Musik/Unterhaltung, Essen und Getränke für 180 Gäste sowie die Hochzeitskleidung. Nicht inbegriffen die Übernachtung für die Gäste oder die Hochzeitsreise. Weiter stand, dass wenn man nicht Millionär sei, man dieses Bild ja auch nicht an der Hochzeit abgeben müsse – Hauptsache sei, dass man glücklich sei. Ich habe mich gefragt, für welche Bevölkerungsschicht dieser Artikel geschrieben worden war. Der Durchschnitts-Tico verdient ca. 750 CHF/Monat…

Nach dem Marktbesuch sind wir etwas durch die Stadt geschlendert. Sie hat eine schöne Fussgängerzone, bunte Schaufenster und wie eingangs gesagt, ist sie etwas lärmig. Man sieht viele ältere Männer auf Bänken sitzen und zusammen diskutieren oder Musik machen. Aufgefallen sind uns die Schaufensterpuppen. Sie haben in gewissen Zonen andere Dimensionen als die in Europa üblichen

 

 

 

Dann sind wir ins Teatro Nacional. Über den Mittag war eine recht gut besuchte Vorstellung der Grupo Vocal Yämí, welche primär Chansons von costaricanischen Sängern präsentierte. Marcel hat sich tapfer gehalten . Wir haben anschliessend Im Restaurant des Teatro Nacional einen Kaffee getrunken und ein grosses Sandwich gegessen und uns dann auf den Nachhauseweg gemacht.

 

 

Ausflug nach Playa Jacó

Am Dienstag haben wir einen Ausflug gemacht. Geplant hatten wir ein Picknick an der Playa Jacó mit etwas ‚bädele‘.  Daraus wurde ein wunderschöner, aber anstrengender Tagesausflug.

 

Wir sind nach dem Frühstück über die 27 und 34 nach Jacó gefahren. Es hatte wenig Verkehr und so waren wir nach einer guten Stunde schon dort. Unterwegs habe ich an einer Mautstelle noch die Gelegenheit benutzt, einen Truck zu fotografieren. Mir gefallen die ja so. Der Fahrer hatte offensichtlich auch Freude daran, dass sein Truck fotografiert wurde .

fröhlicher Truckfahrer

fröhlicher Truckfahrer

Jacó selber ist eine lebendige, kleine Küstenstadt mit vielen Geschäften und Restaurants. Der Ort selber gefällt mir nicht so sehr. Der Strand ist gross und noch nicht so ‚verschandelt‘ mit grossen Hotelbauten. Mich wundert, warum er fast menschenleer war. Man kann man so weit ins Meer hinauslaufen, das Wasser ist mega-warm, die Wellen laden zum Planschen ein – es war einfach herrlich!

Marcel hatte gelesen, dass die Playa Hermosa noch schöner sei. Also sind wir Richtung Playa Hermosa losgefahren. Schon bei der Anfahrt hat man von der Carretera Pacífica Fernandéz Oreamuno einen atemberaubenden Blick. Es gibt mehrere Strässchen, welche zum Strand abzweigen und einen völlig neuen Eindruck des Strandes preisgeben. Der Sand ist schwarz, das Klima feucht und schwül. Alles in allem einfach nur der Hammer! Absolut empfehlenswert!

Wer mal eine Woche völlig abschalten möchte und nur mit sich, dem Meer und dem feuchtschwülen Klima sein möchte, dem seien die Hermosa Beach Bungalows empfohlen.

Am Strand hatte es Kokosnüsse. Ich habe mit einem Stein versucht, sie aufzubrechen – erfolglos. Gerne hätte ich einen Schlittschuh gehabt wie Tom Hanks im Film ‚Verschollen‚. Kleiner Trost: Marcel hat sie auch nicht aufgebracht.

Für die Rückfahrt haben wir auf die Karte geschaut und gesehen, dass es bis Esterillos nicht mehr weit ist. Und von da geht es über die 239 und die 136 zurück. So müssten wir nicht den gleichen Weg zurück. Gesagt, getan. Den Abzweiger auf die 239 erwischten wir in der letzten Sekunde – und standen dann vor einer nicht asphaltierten Strasse . Hmmm, es war die richtige Strasse, da gab es keinen Zweifel, denn Puriscal war mit 68km angegeben. Wir fragten eine junge Frau, ob die Strasse bis Puriscal ’so‘ sei. Sie meinte ja, aber die Strasse sei in einem ‚guten Zustand‘, wir könnten ruhig fahren. So fuhren wir los. Wo die Strasse aus festgestampfter Erde bestand, ging es auch relativ zügig (30km/h) voran. Streckenweise hatte die Strasse aber richtige Gräben und grössere Steine, so dass wir mit unserem Hyundai herumzirkeln mussten und nur noch im Schritttempo fahren konnten. Ich beneidete die Motorradfahrer und 4×4-Fahrer! Was ein ‚guter Strassenzustand‘ ist, ist relativ. Unterwegs haben wir mehrfach über das ‚muy buena‘ gelacht und einfach gehofft, dass wir keinen Platten einfahren. Die Strecke selber ist sehr schön und ein einmaliges Erlebnis, welches ich mit einem 4×4 jederzeit wiederholen würde. Man hat das Gefühl, in der ‚Pampa‘ zu sein und trotzdem nicht allein zu sein. Es hatte immer wieder Häuser, kleine Bars, Leute auf Motorrädern, zu Fuss, im Lastwagen und eben im 4×4.
Wir waren erleichtert, als wir nach ca. zwei Stunden Fahrt wieder Asphalt unter den Rädern hatten. Die Kurven nach Santiago machten richtig Spass. Santiago gab uns das Gefühl, wieder in der Zivilisation zu sein. Die Stadt hat eine wunderschöne, leider halb zerstörte Kathedrale (siehe Foto im Wikipedia).
In Santiago sind wir auf die 136 abgebogen. Oh Oh. Schon wieder eine nicht asphaltierte Strasse! Die Aussicht, bei Nacht eine nicht asphaltierte Strasse mit Gräben und grossen Steinen befahren zu müssen, liess uns etwas unruhig werden. Wir waren von der ersten nicht asphaltierten Teilstrecke auf der 239er auch schon etwas müde. Wir konnten die 136er nicht mehr wirklich geniessen, obwohl auch dies eine schöne Strecke ist. Mit dem Eindunkeln sind wir dann müde, aber voller schöner Erlebnisse nach Hause gekommen.

 

Der Start

Ankunft

So, vor knapp 3 Wochen sind wir in San José gelandet. Dan – unser amerikanischer Vermieter – hat uns vom Flughafen abgeholt und in unser neues Zuhause nach Atenas gefahren.

Mehr zu unserem Zuhause folgt in einem späteren Blogbeitrag.

 

Seither haben wir einigen ‚Administrativ- und Logistikkram‘erledigt.

Haus(halt) einrichten

Unser Haus in Atenas haben wir möbliert gemietet. Zum Starten eines Haushalts braucht es aber ein paar Sachen mehr und so waren wir oft und lange einkaufen. Öl, Essig, Gewürze, Mehl, Zucker, Milch usw. Schaut in euren Vorratsschrank und überlegt euch, wie manchen Einkaufswagen ihr damit füllen würdet. Es ‚läppert‘ sich ganz schön zusammen…

Dann fehlten für unsere Bedürfnisse noch ein paar Küchenutensilien wie Steamer, Saftpresse, Handrührgerät, Tupperware usw. Aufgefallen ist uns, dass Elektrogeräte fast doppelt so teuer sind wie in Europa und dass vieles aus China kommt.

Im Gästezimmer war ein Schrank, aber kein Bett vorhanden. Also haben wir im Dormicentro von Atenas Bett, Matratze, Kissen, Bettwäsche und Nachttische gekauft. Alles wurde ein paar Tage später zu unserer vollen Zufriedenheit geliefert und montiert.

Gästezimmer

Gästezimmer

Das Einkaufen hat viel Zeit gebraucht, weil wir das Angebot der verschiedenen Geschäfte kennen lernen wollten. PriceSmart, AutoMercado, Walmart, Maxi Pali, MasxMenos (beide gehören zu Walmart), Cemaco, Multiplaza, Coopeatenas, EPA, Aliss, Minimercados, Pulperias („Tante Emma Lädeli“) und den Wochenmarkt von Atenas haben wir alle abgeklappert. Den Wochenmarkt finde ich besonders schön.

Wochenmarkt Atenas

Wochenmarkt Atenas

Fondor haben wir vorsorglicherweise aus der Schweiz mitgebracht. Es gibt aber ein paar Produkte, welche wir bisher nicht gefunden haben. Wir suchen immer noch Gemüsebouillon, Vanillestengel, Griessmehl und Eierbecher (mit ‚Untertasse‘) . Vielleicht weiss jemand, wo man dies in Costa Rica findet?

 

Immatrikulation

Wir haben uns auf der Schweizer Botschaft in San José angemeldet. Das Anmeldeformular hatten wir vorgängig ausgefüllt und die notwendigen Dokumente (Pass, Heimatschein) mitgebracht. Auf die Immatrikulationsbestätigung mussten wir etwas warten, wir haben die Zeit mit Einkaufen verbracht . Auf der Rückfahrt hatten wir eine tolle Abendstimmung.

Sonnenuntergang auf der Heimfahrt von San José

Sonnenuntergang auf der Heimfahrt von San José

 

Auto kaufen und versichern

Wir haben bereits im Vorfeld von einer Nachbarin hier in Atenas via eMail ein Auto gekauft. Dan hatte uns ein paar Fotos geschickt und ist für uns Probe gefahren. Autos und deren Halter werden in CR via Anwalt in ein nationales Register eingetragen. Hierfür haben wir 470 USD bezahlt. Beim Anwalt haben wir erfahren, dass unser Auto noch ein altes Nummernschild hat und wir dieses wegen einem neuen Gesetz wechseln müssen – neue Schilder haben das Wappen von CR oben rechts. Es gibt einen offiziellen Fahrplan, wann welche Nummer gewechselt werden muss. Nummern mit der Endziffer 8 (wie unser Auto es hat) müssen zwischen Mai und Juli 2015 gewechselt werden. Also sind wir zur Poststelle und haben dort das neue Schild bestellt. Das ging relativ einfach und kostete 20‘750₡ (rund 40 USD). In ca. 1 Woche sollten wir die neuen Nummern haben.

Schild in der Poststelle AtenasSchild in der Poststelle AtenasSchild in der Poststelle Atenas mit Angaben, was verboten ist

Schild in der Poststelle Atenas

Für das Auto haben wir über einen Broker eine Zusatzversicherung abgeschlossen. In CR muss für jedes Fahrzeug jährlich die sogenannte Marchamo bezahlt werden. Die Marchamo beinhaltet u.a. das Recht zur Verkehrsteilname des Farhrzeuges und eine minimale Personen-Haftpflichtversicherung. Minimal bedeutet bei Personenschaden (inkl. Invalidität/Tod) zwischen 700 und 1400 USD/Person (entspricht 2 bis 3 durchschnittlichen Monatslöhnen hier). Die optionale Zusatzversicherung erhöht diesen Betrag um einiges (wenn auch nicht mit europäischen Verhältnissen zu vergleichen), zudem ist auch eine Haftpflichtversicherung für Sachen sowie eine Insassen-, Diebstahl und Kollisionsversicherung drin.

Unser Auto, ein weisser Hyundai Accent Jahrgang 2009

Unser Auto

 

Eröffnen eines Bankkontos

Bisher habe ich nur im etwa 25-Autominuten entfernten Escazu einen Bancomaten entdeckt, der mit der Postfinance-Karte – und damit gebührenfrei – Geld rausspuckt. Deshalb wollten wir ein Konto bei einer hiesigen Bank eröffnen. Ob man ohne Aufenthaltsgenehmigung ein Bankkonto eröffnen kann, war nicht so klar. Wir sind also zur Banco Nacional um uns zu erkundigen, was die Voraussetzungen zur Eröffnung eines Bankkontos sind. Es wurden uns genannt:

  1. Pass (Nachweis der Identität und des legalen Aufenthaltes in CR)
  2. Zwei Referenzen (in Spanisch), wovon eine von einem Bankkunden sein muss. In der Referenz steht dann, dass einem der Aussteller der Referenz gut kennt, dass man eine ehrenwerte Person ist usw.
  3. ein Dreimonatsauszug von unserem Schweizer Bankkonto zwecks Nachweis von regelmässigen Einkünften.

Wir haben vom Anwalt, welcher den Autokauf abgewickelt hat, von unserem Vermieter wie auch vom Immobilienmakler, welcher uns das Haus vermittelt hat, eine Referenz erhalten. Wir sind also frohen Mutes zur Bank und wollten das Konto eröffnen. Da wurde uns mitgeteilt, dass die Dokumente okay wären, wir aber noch von unserer Schweizer Bank eine Bestätigung mitbringen müssten, dass wir seit Datum x dort Kunden seien und eine aktive Kundenbeziehung hätten. Ob man uns das denn nicht gesagt hätte? Der 3-Monatsauszug genüge hierfür nicht. Zudem sind wir von verschiedener Seite ‚vorgewarnt‘ worden, dass man von uns allenfalls noch den Mietvertrag und/oder eine Stromrechnung und/oder eine Wasserrechnung verlangen könnte. Nun denn, wir haben das Schreiben von unserer Schweizer Bank erhalten, zusätzlich die Bankgarantie mitgenommen, die wir für den Antrag der Residencia eh hatten und sind wieder zur Bank. Und es hat geklappt! Das eröffnen des Kontos hat zwar etwa 1.5h gedauert, dafür konnten wir schon am nächsten Tag unsere Bankkarten inkl. PIN abholen.

 

Der Alltag

Der Morgen beginnt mit Kaffee aus Dan’s Kaffeeplantage hier auf dem Grundstück. Der Kaffee schmeckt sehr gut!

Kaffeeplantage

Kaffeeplantage

Beim Frühstück auf der Terrasse können wir Leguane, Vögel und Schmetterlinge beobachten.

Das Kochen auf dem Gasherd mussten wir lernen. Das erste Brot ist unten angebrannt und die ersten Bratkartoffeln waren auch Kohle. Inzwischen beherrschen wir den Gasherd halbwegs, der Niedergar-Versuch steht noch aus. Letzte Woche ist uns abends um halb acht das Gas ausgegangen. Ein Anruf und knapp 3/4h später hat ein junger Mann mit Motorrad bei Dunkelheit und strömendem Regen eine volle Gasflasche gebracht und angeschlossen. Ich war positiv überrascht.

Unser Kühlschrank ist riesig und spuckt auf Knopfdruck Eiswürfel oder crashed ice raus. Dafür haben wir keinen Geschirrspüler L. Überhaupt haben die Häuser und Wohnungen, welche wir gesehen haben, keinen Geschirrspüler. Den Grund kenne ich nicht, ich kann nur mutmassen: die einen haben kein Geld dafür und die andern leisten sich ein Dienstmädchen zum Waschen/Putzen? A propos Waschen/Putzen: Es hat hier viel Staub. Ich weiss nicht, ob das immer so ist oder ob es damit zu tun hat, dass das Haus neu ist oder weil unten beim Pool das Rancho gebaut wird. Jedenfalls putze ich mehr, als mir lieb ist. Dan hat eine Putzfrau, also haben wir ihn gefragt, ob seine Putzfrau allenfalls auch bei uns putzen würde. Sie war einverstanden. Für 1‘800₡/h hat sie 5h lang alles auf Vordermann gebracht und auch das Geschirr vom Vorabend abgewaschen (wir hatten Besuch gehabt, danach war ich zum Abwaschen zu müde…).

Bei der Müllentsorgung mussten wir ebenfalls umstellen. Der Abfall wird hier nicht getrennt. Es mutet einem komisch an, wenn Papier, Glas, PET, Lebensmittelabfälle usw. nun wieder in den Abfallsack gelegt werden müssen. Und es wird nichts mitgenommen, was nicht im Abfallsack ist. Die PET-Flasche auf dem Bild bleibt also liegen, bis sie jemand in einen Abfallsack verstaut…

Abfallsammelstelle

Abfallsammelstelle

Kompostieren wie in der Schweiz geht offenbar nicht, das zieht die Tiere an (Ratten!). Ein Loch graben und jedes Mal wieder mit Erde zudecken soll scheinbar funktionieren.

Marcel hat einen Kräutergarten angelegt und im Gemüsegarten gesät (die Gartenbeete hat Dan schön vorbereiten lassen, Luxus pur). Seit Marcel gesät hat, regnet es jeden Tag bei 25 bis 30 Grad (in der ersten Woche hat es nur am Montag leicht geregnet) und es keimt im Garten wie verrückt. Wenn alles wächst, was er gesät hat, können wir auf den Wochenmarkt gehen und Gemüse verkaufen statt kaufen

Gemüsebeet von Marcel

Gemüsebeet von Marcel

Wir mussten zum Arzt und der hat ein Medikament verschrieben. Mit dem Rezept sind wir in die Apotheke. Die Apothekerfrau hat uns nicht wie in der Schweiz üblich die Packung gegeben. Nein, die Packung wurde aufgemacht und mit der Schere soviele Tabletten abgeschnitten, wie verschrieben worden sind. Die Tabletten wurden in einen kleinen Umschlag getan. Auf diesem wurde eine Etikette draufgeklebt, welche die Einnahmemodalitäten des Medis gemäss Arztrezept enthält. 48h später hat der Arzt angerufen und sich nach dem Wohlbefinden erkundet. Dies haben wir vorher noch nie erlebt.

abgezählte Medikamente

abgezählte Medikamente

 

Die Residencia

Wir haben im Februar unsere Residencia temporal rentista (Aufenthaltsgenehmigung als ‚Privatier‘) beantragt. Wir werden im ganzen Prozedere vom Anwaltsbüro Burke & Burke unterstützt. Er spricht spanisch, englisch, deutsch und französisch (er ist in Europa aufgewachsen). Seine Tochter spricht spanisch und englisch. Für den Antrag der Residencia muss man sehr viele Dokumente beibringen, welche auf Spanisch und beglaubigt bzw. mit Apostille sein müssen. Jedenfalls haben wir am Freitag die gute Nachricht erhalten, dass unser Antrag genehmigt worden ist! Nächste Woche geht’s dann los mit der Beschaffung der Residency ID card. Und danach ist Wechsel des Führerscheines angesagt. Die staatliche Krankenversicherung steht dann auch zur Auswahl. Es gibt also noch einiges zu tun…