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Der Hausbau

In diesem Beitrag berichte ich über unseren Hausbau. Ich werde den Beitrag regelmässig aktualisieren, bis der Bau fertig ist.

12. Mai 2017:
Ja, ich bin mit dem Blog im Verzug. Wir sind anfangs November in unser Haus eingezogen und haben uns bestens eingelebt. Wir geniessen das Haus, den Pool und den Garten. Auch wenn es momentan ausser Kräutern noch nicht viel zu ernten gibt . Die vielen Fruchtbäume müssen schliesslich noch anwachsen. Die Regenzeit ist hierbei sicher hilfreich.
Nachfolgend ein kurzer Überblick, was zwischen Juni und November 2016 geschah.
Der Sicherungskasten wurde eingebaut. Die Leitungen für die Steckdosen und das Wasser wurden verlegt, Armierungseisen gelegt und der Boden anschliessend mit Beton gegossen. Später wurde der Boden gefliest, inkl. Terrasse.

Dann wurde der Seidenlack für die schöne Holzdecke aufgetragen und die Wände in den Badezimmern gefliest.

Derweilen wurde draussen weiter gearbeitet. Die Pooltreppe wurde gebaut und die Kanten des Poolbodens abgerundet. Zum Reinigen des Pools ist dies definitiv einfacher. Wasserzu- und Ablauf für den Pool wurden gelegt.

Die Aussentreppe wurde gebaut, die Dachrinne montiert und der Aussenbereich gefliest. Und schliesslich wurde der Pool gefliest. Ist er nicht schön mit seinen blauen Mosaiksteinchen?

Im September/Oktober ging es dann hack auf hack. Das Haus bekam Fenster mit Dekoelementen und Türen. Das Dach wurde mit Ziegeln bedeckt. Das hat sich bewährt. In der Regenzeit ist es nicht laut und im März, als es so richtig heiss war (ca. 35 Grad draussen) war es drinnen max. 30 Grad, obwohl wir die Terrassentüren offen hatten. Dann wurden die Küche und die Möbel geliefert, die alle vom Küchenbauer nach unseren Wünschen gefertigt worden sind. Man staune ab der hohen Beladung des Fahrzeuges ;-). Das Haus bekam seinen Innen- und Aussenanstrich und dann konnten die Küchen- und Badezimmermöbel montiert werden.

Am 4. November sind wir eingezogen. Drinnen war alles fertig, aber es mussten noch einige Umgebungsarbeiten erledigt werden. Die Zufahrt zum Haus wurde mit Kies belegt – damit wir in der Regenzeit mit dem Auto nicht durch den Matsch müssen . Um’s restliche Haus und um den Pool herum haben wir Rasen verlegt. Dies, damit die in der Trockenzeit oft auftretenden Winde uns nicht die ganze staubige Erde in den Pool und ins Haus rein wehen. Verrückt, was so ein bisschen Rasen ausmacht, gell? Und es wurden noch Palmen, Fruchtbäume und eine Hecke mit Pavones gesetzt. Marcel hat in der Trockenzeit im Schnitt wohl 2 Stunden pro Tag gewässert. Dabei hatten wir noch Glück. Im Dezember hat es an Weihnachten das letzte Mal geregnet, was sehr spät ist. Normalerweise fällt der letzte Regen kurz vor Mitte Dezember. Und Anfangs April hat es schon wieder angefangen zu regnen. Normalerweise beginnt die Regenzeit erst im Mai. Für unseren Garten war das perfekt .

Na ja, wir finden, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir jedenfalls sind höchst zufrieden. Ein grosses Dankeschön für Bernhard, unseren Baumeister und seine Mitarbeiter.

 

19. Juni 2016:
In der letzten Zeitperiode fanden viele Arbeiten parallel statt. Als die Dachpappe und die Dachlatten drauf waren, kam die Elektroinstallation für die Schalter und Deckenlampen auf’s Dach. Die Lage der später noch einzubauenden Deckenspots wurde innen an der Decke markiert, für die Deckenlampen/Deckenventilatoren sind die Kabel sichtbar. Im „Kabelsalat“, welcher zum noch einzubauenden Sicherungskasten führt, sind alle Kabel säuberlich beschriftet. Nach der Elektroinstallation kam das Blech drauf.

Innen und aussen wurde der Grundputz aufgetragen und der Küchenbauer hat in seinem Atelier mit der Küche und den Badmöbeln begonnen.

Der Septiktank wurde fertig gebaut und die Leitungen für die WC-Spülung zum Septiktank wurden verlegt. Die Leitung des Gäste-WC geht unter dem Gästezimmer und quer durch die Terrasse durch. Jedes WC verfügt über seine eigene Leitung zum Septiktank. Würden die Leitungen vorher zusammengeführt, würde beim Spülen des einen WC’s das Wasser vom andern WC abgezogen (man lernt nie aus ).

Auf der Terrasse und im Carport wurde die „viga americana“ verkleidet, so dass die Metallkonstruktion nicht mehr sichtbar ist. Innen wurde damit begonnen, die Mauer für das Verlegen der Steckdosen und der Wasserleitungen aufzuspitzen.

Der Wassertank und das Pumpenhaus wurden fertig gestellt und mit dem Bau des Pools wurde begonnen. Die Armierungseisen, welche etwas versetzt vom Poolrand sichtbar sind, dienen dem Bau der Stufen, welche in den Pool führen werden. Der Bau des Pools folgt eigentlich dem gleichen Prinzip wie der Bau des Hauses. Der Pool wird durch zwei Unterwasserlampen beleuchtet werden.

Mit den ersten Gartenarbeiten – dem Pflanzen der Hecke mit „Pingo d’oro“ – wurde auch schon begonnen.

Stand 160609-4

Stand 160609-4

 

06. Mai 2016:
Mitte März ist es mit dem Dach losgegangen – und wir sind immer noch beim Dach . Puhhh, es braucht Geduld…Anfangs April wurden die letzten Dachbalken gestrichen und gesetzt. Die aufgesetzten Balken wurden nun einbetoniert bzw. die Mauer wurde überall auf die Höhe der Balken geschlossen – wie immer alles mit Baustahlgitter verbunden/stabilisiert. Aussen wurden die Balken auf die gleiche Aussenlinie geschnitten. Die ersten „Deckenbrettchen“ (Täfer) wurden gesetzt. Die Menge an Brettchen, welche am 7. April darauf wartete, auf’s Dach zu kommen lässt erahnen, wie gross die Dachfläche ist. Und jedes dieser Brettchen muss geschliffen, gestrichen und auf dem Dach zugeschnitten werden (die Brettchen enden alle auf einem Dachbalken). Ganz schön viel Arbeit.
Als das Schlafzimmer fast fertig gedeckt war, bekamen wir einen ersten Eindruck davon, wie das Ganze wirken wird,  Auf’s Dach kommt man über selber hergestellte Leitern oder zusammen gezimmerte Innengerüste .

Gleichzeitig zum Setzen der Deckenbrettchen wurde Teerpappe montiert. Sie schützt das Holz vor Nässe. Die vereinzelten Regengüsse, welche eingesetzt haben (die Regenzeit naht), können dem Holz nicht mehr zusetzen. Die Dachbalken wurden derweil mit Plastik gegen den Regen geschützt.

Auf die Teerpappe kamen die Dachlatten. An diesen wird später das Metalldach fixiert werden. Vorher muss die ganze Elektroinstallation für die Deckenlampen und Schalter erfolgen. Diese Woche haben wir mit Bernhard besprochen, wo genau die Lampen montiert werden sollen. Der Elektriker muss die Kabel genau an diese Stellen führen und ein Loch durchs Holz machen. Eigentlich hatten wir überall eingebaute Deckenspots geplant. Aber im Bereich Küche/Wohnen/Essen ist das Dach relativ verwinkelt – siehe Bild Nummer drei oben vom 22. April, es zeigt das Dach oberhalb der Küche/Küchenbar. Die Spots würden nicht dorthin zünden, wo das Licht gebraucht wird (ausser man neigt die Spots; wenn aber jeder Spot etwas anders geneigt ist, sieht das nicht schön aus). Kurzum: wir sind Lampen einkaufen gegangen .
Für die Küche haben wir beim Granit auf „Amarone“ umgestellt. Wir konnten unsere zwei Platten beim Händler auswählen.

Asdrubal, unser Architekt, hat vor zwei Wochen die Baustelle inspiziert und er war zufrieden. Die Arbeit und die Qualität der eingesetzten Materialien stimmen.

Inspektion durch Architekt

Inspektion durch Architekt

Natürlich wurde auch am Pumpenhaus/Wassertank weitergearbeitet. Der Wassertank hat keine Tür, aber einen Zugang von oben. Er hat innen einen wasserfesten Spezialverputz.

Und beim Pool wurde heute der „Ablauf“ ausgegraben. So kann der Pool mit dem natürlichen Gefälle geleert werden, ohne die Wasserpumpe zu benutzen.

Stand 160506

Stand 160506

Per Zufall habe ich festgestellt, dass Google Maps ziemlich aktuell ist. Unsere Baustelle ist zu sehen. Das weisse Viereck ist die Bauhütte der Arbeiter, man sieht die Grundrisse des Hauses und das Loch für den Pool.

Baustelle in Google Maps

Baustelle in Google Maps

 

 

22. März 2016:
Nachdem die Wände alle bis zur Fenster- bzw. Türhöhe fertig und miteinander „verbunden“ waren, kam die sogenannte „viga corona“ drauf. Diese besteht ebenfalls aus Baustahlgitter, welches mit Beton aufgefüllt wird. Sie verläuft über alle Innen- und Aussenmauern. In der Schweiz würde man über die Fenster bzw. Türen einen sogenannten „Sturz“ anbringen. Die für die Erstellung der viga corona benötigten Stützen werden wie gewohnt selber aus Holz zusammen gezimmert. Warum Stahlstützen, wenn es auch so geht? Und diese Holzkonstruktionen werden sicher nicht gestohlen .
Bevor die Baustahlgitter mit Beton gefüllt werden empfiehlt es sich, eine Überprüfung mit dem Elektroplan zu machen und sicher zu stellen, dass überall dort wo ein Lichtschalter oder eine höher gelegene Steckdose gebraucht wird (z.B. für Wandfernseher, Sicherheitskamera, Wandlampe, Weihnachtslichterkette an Dachkante – die Ticos und ich lieben diesen Weihnachts-Bling-Bling), auch ein Rohr in der Wand ist. Denn diese Zuleitungen erfolgen über das Dach. Die Zuleitungen für die bodennahen Steckdosen erfolgen über den Boden. Geht etwas vergessen, muss die Wand aufgespitzt, das Rohr eingelegt und mit Zement zugepflastert werden.
Gleichzeitig wurde mit den Arbeiten für den Carport und die Terrasse begonnen. Das Loch für das Fundament (zwecks Verbindung der Betonpfeiler von Carport bzw. Terrasse mit dem Haus) wurde von Hand ausgehoben. Eine richtige Knochenarbeit wenn man bedenkt, wie heiss es hier ist (ca. 28 bis 32 Grad). Überhaupt ist das Arbeiten bei diesen Temperaturen und dem zur Zeit herrschenden Wind, welcher einem die staubtrockene Erde in die Augen und die Nase bläst, kein Zuckerschlecken. In der Bauarbeiter-Hütte (aus Holz und Wellblech hergestellt, auch „Hühnerstall“ genannt) ist es nicht kühler.

Bevor es mit dem Dachstuhl losgehen konnte, mussten die Wände zur First hochgezogen werden. Weil noch kein Boden im Haus ist, wirkt alles enorm hoch. Das Holz für den Dachstuhl wurde geschliffen und bekam einen ersten Anstrich. Einen weiteren Anstrich (Klarlack Satin) gibt’s am Schluss. Es ist schon erstaunlich, das so ein paar „Holzlatten“ die spätere Last der ganzen Ziegel mit darunter liegendem Blechdach zu tragen vermögen.
Um das Dach beim Carport und der Terrasse zu machen, musste die „viga americana“ gebaut werden. Das ist eine Metallkonstruktion, welche das Haus mit den Betonpfeilern verbindet. Sie wird bei uns am Schluss nicht sichtbar sein, da wir sie verkleiden und verputzen lassen werden.
Mit dem Bau des Pumpenhauses (für Wassertank, Wasserpumpe und Poolpumpe) ist jetzt ebenfalls begonnen worden. Da an dieser Stelle der Boden aus hartem Felsen besteht, wurde eine Betonplatte als Fundament gegossen.

Noch ein paar Worte zum Dach: In Costa Rica werden Häuser oft mit einem Blechdach, welches wie ein Ziegeldach aussieht, gebaut. Das ist günstig und es fällt nicht auf, dass es sich nicht um Ziegel handelt. Wir wohnen heute in so einem Haus. In der Regenzeit prasselt der Regen auf das Blechdach und macht einen Höllenlärm, so dass man sein eigenes Wort kaum mehr versteht. Auf Grund dieser Erfahrung haben wir uns für ein Ziegeldach mit darunter liegendem Zinkblech entschieden. Die Ziegel isolieren zusätzlich gegen die Hitze, so dass es im Haus auch etwas kühler bleiben sollte. Wir haben auch gelernt, dass Tonziegel sich nicht nur in Farbe und Form unterscheiden. Es gibt solche, die zerbröseln, wenn man darüber läuft und andere nicht. Will man auf dem Dach rumlaufen können (Reparatur, Reinigung Dachrinne), sollte dieser Aspekt beachtet werden…

Als uns mitgeteilt wurde, dass wir für den Küchenbau die Haushaltgeräte früh evaluieren und kaufen müssten, haben wir nur verständnislos dreingeschaut. Wozu muss der Küchenbauer wissen, welchen Kühlschrank, welchen Backofen und welchen Kochherd wir nehmen? Dafür gib’s doch Standardmasse. In Europa gibt’s die Euronorm, es gibt auf diesem amerikanischen Kontinent bestimmt auch eine Norm. Denkste. Als wir uns in den Geschäften die Angebote anschauten wurde uns schnell klar, warum man die Geräte früh braucht. Es gibt keine Norm! Jeder Backofen, jeder Geschirrspüler usw. hat eine andere Breite. Für uns kam erschwerend dazu, dass – obwohl Costa Rica sonst das metrische System verwendet – bei den Küchengeräten die Angaben meist in Zoll sind. Wir mussten jedesmal umrechnen. Einfache Energieverbrauchskennzeichnungen gibt es hier (noch) nicht. Dezibelangaben gibt es meistens nur bei Geschirrspülern, beim Kühlschrank,  Backofen und der Waschmaschine sucht man die vergebens. Auch auf den Webseiten der Hersteller (und das sind die gleichen, welche auch in Europa und Amerika ihre Produkte anbieten) findet man ebenfalls nichts. Googelt man die Modelle, so sieht man, dass diese meist in Südamerika – vor allem Mexiko, Kolumbien und Chile – angeboten werden. Manchal kommt Amerika oder Kanada vor, manchmal auch Polen und Rumänien. Es hat mich schon ein bisschen geschmerzt, als ich „unseren“ Backofen auf einer polnischen Webseite fand und die Umrechnung des angegebenen Preises in Zloty einen Preis von knapp 280 Euro ergab – und hier in Costa Rica für das Gleiche 1100 Dollar verlangt werden. Der Importzoll lässt grüssen . Oft sieht man auf den Webseiten, dass es  Auslaufmodelle („discontinued“) sind. Die Restposten der übrigen Welt werden in Costa Rica sehr teuer verkauft.
Kaufen muss man die Geräte, weil sie vielleicht am nächsten Tag schon nicht mehr erhältlich sind. Manchmal hat das Geschäft ein paar Stück am Lager, manchmal ist das Gerät in der Ausstellung das einzige Stück. Ist das verkauft, steht ein anderes Modell da. Von dem hat es dann auch nur ein Stück, vielleicht ein paar mehr.
Wir haben unsere Geräte Ende Februar gekauft und das Geschäft bewahrt sie gratis für uns auf, bis wir sie brauchen. Und weil wir gerade so schön auf Einkaufstour waren, haben wir gleich noch WC-Schüssel, Lavabo, Spüle, Armaturen, Fliesen und Granit eingekauft. Nach Rabatt zu fragen bzw. zu verhandeln hat sich gelohnt .

Fliesen, Granit und Möbelholz

Fliesen, Granit und Möbelholz

 

13. Februar 2016:
Wir haben letzten Herbst in Costa Rica ein Grundstück von 7016m2 gekauft, um ein Haus zu bauen. Es ist nicht so, dass wir ein solch grosses Grundstück gewollt haben. Das Gesetz ist in Costa Rica so, dass Parzellen zum Wohnen eine Mindestgrösse von 7000m2 (je nachdem 5000m2) haben müssen, wenn sie keinen direkten Zugang zu einer Hauptstrasse haben. Bei direktem Zugang dürfen sie auch kleiner sein.
Unsere Parzelle:

Geplant haben wir einen Bungalow mit zwei Schlafzimmern, zwei Bädern und einem Mitteltrakt mit Wohnen, Essen, Küche. Im Garten wird’s einen Pool geben und viele Fruchtbäume. Mit der Software cadvilla (Version basic plus) habe ich die Pläne nachgezeichnet. Nun können Marcel und ich in der 3-dimensional dargestellten „Puppenstube“ rumlaufen .

Mit Bernhard, unserem Baumeister, haben wir abgesteckt, wo in etwa das Haus auf der Parzelle stehen soll. Am 11. Januar kam der Bagger, um die Fläche für das Haus zu planieren und den Aushub für Pool, Pumpenhaus und Septiktank zu machen. Hier gibt es noch keine Kanalisation, an die man sich anschliessen kann. Deshalb braucht es einen Septiktank. Das Wasser beziehen wir von einem unterirdischen Brunnen. Im Pumpenhaus werden wir deshalb auch einen Wassertank haben.

Danach ging’s los mit dem Erstellen der Fundamente für die Mauern. Beim Hausbau in Costa Rica werden zuerst die Wände, dann das Dach und am Schluss der Boden gemacht. Die Baustahlgitter werden auf Platz aus einzelnen Stangen zusammengesetzt. Wände und Mauerfundament werden mit diesen Gittern zu einer stabilen, aber bei leichteren Erdbeben beweglichen Einheit verbunden.
Es war sehr interessant zuzusehen, wie der Baggerfahrer sein Gefährt manövrierte. Da braucht es viel Gefühl. Ende Januar kam das ICE – das staatliche Strom- und Telekommunikationsunternehmen – und hat unsere Parzelle ans Stromnetz angeschlossen.

Jetzt konnte es mit den Mauern losgehen. Gerüste, Leitern usw. werden auf Platz erstellt. Manchmal sieht es in unseren Augen ganz schön wagemutig aus. Das Auffüllen der Baustahlgitter mit Beton ist Teamarbeit. Man darf nicht vergessen, dass die Arbeitskraft in Costa Rica günstig ist und deshalb vieles manuell gemacht wird.

Kommentare (7)

  1. Ronny

    Hallo ihr Beiden

    Über Umwege habe ich von eurem Blog erfahren und erlaube mir mich kurz zu melden.
    Karin, melde Dich doch mal per Mail wenn Du Zeit und Lust hast, würde mich freuen.

    glg aus der heute zum ersten mal sonnigen Schweiz 😉

    Antworten
    1. Karin (Beitrag Autor)

      Hallo Ronny
      sorry, dass ich deinen Beitrag erst heute freischalte. Sind gerade von 2 Wochen Kuba zurückgekommen – und in Kuba sind die Internetzugangspunkte rar…
      Melde mich noch.
      Grüessli
      Karin

      Antworten
  2. Alex

    Grüezi Karin und Marcel
    Ich bin beim googeln auf eure Homepage gestossen und finde den Beitrag vom Hausbau besonders interessant, da ich in absehbarer Zeit auch ein Haus in Costa Rica bauen werde. Der Grundstückkauf ist bereits abgeschlossen und das Vorprojekt habe ich auch so weit, dass wir schon mal 3D in der Puppenstube rumlaufen können. So wie ich das sehe, ist euer Grundstück in der Gegend von Atenas? Beim betrachten der Bilder und lesen der Texte habe ich schon einiges dazugelernt. Ich bin gespannt auf den nächsten Beitrag. Wenn es denn etwas gibt, das besondere Beachtung braucht, so lasst es bitte in den Beiträgen einfliessen. Das ist spannend und es gibt Leute, die sind dankbar für einen guten Tip.
    Viel Glück und Freude beim Hausbau wünsche ich euch beiden.
    Gruss Alex

    Antworten
    1. Karin (Beitrag Autor)

      Hallo Alex
      es freut mich, dass der Beitrag dir dient. Update folgt in den nächsten Tagen.
      Liebe Grüsse
      Karin

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  3. Renate Reuter

    Hallo , ich bin gerade durch Zufall auf Euren Beitrag gestoßen und bin sehr am Austausch von Informationen interessiert, da ich gerade dabei bin in Costa Rica ein Haus bauen zu wollen und dabei leider bisher keine guten Erfahrungen gemacht habe. Seit November letzten Jahres bin ich hier und der Grundstückskauf ist über die Bühne gegangen. Doch nun fangen dei Schwierigkeiten an, Die Baugenehmigung ist da und ich habe mir mehrere Angebote für den Bau machen lassen, aber dabei kommen die dollsten Sachen heraus oder die Informationen, die ich im Vorfeld eingeholt habe sind alle Quatsch. Da bin ich davon ausgegangen, dass ein Haus ohne großen Schnörkel pro qm Wohnflaecher fertig gebaut ab 500 Dollar pro qm kostet. Nun kommen Preise über 1000 Dollar pro qm raus und das wird auch berechnet für die Terassenflaechen. Jetzt bin ich dabei zu schauen, was der Bau aus Betonfertigteilen kostet. Hoffentlich finde ich bald eine Lösung. Ich würde mich total über eine Zuschrift von Euch freuen. Viele Grüße Renate

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    1. Karin (Beitrag Autor)

      Hallo Renate
      es kommt wohl immer darauf an, wovon man spricht. Was genau sollte in diesen 500 Dollar/m2 enthalten sein?
      Unser Immobilienmakler hatte uns gesagt, dass wir für 800 bis 1000 Dollar/m2 ein Haus (inkl. Küche, ohne Küchengeräte) mit einem „guten“ (auch ohne Luxus) Ausbaustandard bekämen. Und die 5 Offerten, die wir eingeholt haben, waren in etwa in diesem Rahmen. Wobei Carport/Terrasse mit ca. 50% des m2-Preises des Hauses kalkuliert wurden (also 400-500 Dollar/m2). Wichtig war zu vergleichen, was genau offeriert wurde. War eine Küche überhaupt einkalkuliert (mit einer Pauschale, wie z.B. in der Schweiz üblich) oder nicht?
      Aber genau so wichtig wie die Zahlen waren für uns die Referenzobjekte, die wir von jedem Anbieter sehen wollten. Da konnten wir mit eigenen Augen sehen, von welcher Qualität die Häuser waren. War das Holz an der Decke an den Ränden mit Farbe verschmiert? Waren die Fenster sauber eingebaut oder hatte es einen kleinen Spalt? Waren die Schiebetüren zur Terrasse ebenerdig oder waren die Gleitschienen auf den Fliesen montiert (=Stolpergefahr)? War die Küche sauber verarbeitet, waren die Fliesen sauber verlegt? Wurden mehrere Objekte gezeigt oder nur eines? Wie ist das Verhältnis der Auftraggeber der Referenzobjekte zum Anbieter (das spürt man relativ gut)?
      Ich wünsche dir jedenfalls, dass du eine Lösung findest, um dein Wunschhaus mit deinem Budget zu bauen.
      Liebe Grüsse aus Atenas
      Karin

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  4. Hubert

    Wao… so eine aufwändige und detaillierte Dokumentation des Baufortschrittes sieht man selten. Hut ab! Bin schon gespannt wie Ihr die Inneneinrichtung gestaltet. Viele Grüße

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